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L I M E S R A D T O U R 2 0 0 1
O S T E R B U R K E N R E G E N S B U R G
30. Juni bis 14. Juli
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Wir haben der Einfachheit halber gleich zu Hause mit dem Urlaub angefangen - Haustüre abgeschlossen,
Räder gesattelt und ab gings zum Bahnhof. Nach etwa 4 Stunden Entspannung bei der Fahrt durchs Neckartal in der Bahn sind
wir etwas steif aus dem Bahnhof von Osterburken gekommen und haben gleich das Römermuseum in Osterburken
"belagert" und "überfallen"..., weil wir eine halbe Stunde zu früh dort waren.
Dort habe ich dann unseren Wahlspruch gesehen, eine Inschrift auf einem kleinen Weihealtar:
"Solvit libens laetus merito"
etwa: Eingelöst - froh und freudig, wie es gebührt
Danach traten wir in die Pedale, Berg - und Talfahrt war angesagt...
Auf dem Weg nach Leibenstadt sind wir noch an einem Modellflugplatz vorbeigekommen,
wo man im Tüftlerland natürlich Düsenjets statt der gewöhnlichen Modellflugzeuge fliegen lässt
Wir haben dann noch 2 große Anstiege geschafft und Michael hat mit 52 Km/h auf
dem Weg nach Leibenstadt sein "Alltime High" auf dem Rad gemacht.
Max hat eine Superleistung abgeliefert und dabei haben wir keinen einzigen Wachturm gesehen!
Wir hätten einen sehen sollen - der war aber im Wald verschwunden.
Um 21:00h waren wir dann alle fertig... vor allem weil wir unser blind vorgebuchtes Zimmer in einem Hotel in Jagsthausen
sahen! Wir sind in der letzten - also wirklich allerletzten - Absteige gelandet. Als wir diese Restmüllhalde ohne Vorhänge
zu sehen bekamen waren Wir alle völlig konsterniert.
Aber da wir doch ziemlich kaputt waren, Michael und ich mehr als Max (der war den Tränen nah und wäre am liebsten
weiter gefahren) tun wir uns also diese Bruchbude an. Dafür war im Hotel gegenüber das Essen richtig lecker!
Übrigens: wir empfehlen, zu Zeiten der den Festspielwochen in Jagsthausen (Götz von
Berlichingen) etwas länger im Voraus zu buchen! Das hatten wir nämlich übersehen...
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Sonntag, 01.Juli: Jagsthausen -
Öhringen
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2 mal große Steigungen von Jagsthausen nach Sindringen Max ist die ganze Zeit
alles gefahren! Dann von Sindringen nach Öhringen über eine 15% ige Steigung... OHNE WORTE!!!
Hier noch Max: "...der zweite Anstieg war ausgesprochen Scheiße, verflixte Scheiße! Wir mussten
nur schieben...."
In Öhringen war Weinfest - richtig schnuckelig. Und mit dem Gästehaus Schmitt in Cappel
haben wir eine gute Unterkunft gefunden - todmüde haben wir dann beim Autorennen vor dem Fernsehen erst mal gepennt.
Mit dem Essen hats dann auch geklappt: wir sind trotz Weinfest in die Pizzeria am
Markplatz gegangen.
Danach haben wir uns noch das Weinfest gegönnt und waren froh, der Herberge in Jagsthausen entronnen
zu sein...
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Montag, 02.Juli: Öhringen -
Mainhardt
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Nach Öhringen ging es via Pfeddelbach einem supersteilen Anstieg auf Heuberg mit einer Vesperpause
im Schatten von Bäumen. Von dort einem tollen Blick auf die Hohenlohische Ebene und dann rauschten wir verzückt
einen 16% Steilhang hinunter.
Leider stellten wir unten fest, das wir oben hätten abbiegen müssen. Aber das hat uns nicht
umgehauen.
Wir sind dann im Brettachtal leicht ansteigend weitergefahren. Erst kurz vor Mainhard ging es
noch mal ganz steil bergauf.
Dort haben wir im Cafe Schoch ein tolles Hotel gefunden und ein ganz tolles Schwimmbad war auch da!
Das ist es wirklich Wert erwähnt zu werden: eiskaltes Wasser und einige witzige Spielgeräte im Wasser... RICHTIG KLASSE!
Nachdem wir unser Gepäck abgelegt hatten, sind wir erst mal zurückgefahren um endlich den
von Max sehnlichst gesuchten Wachturm bei Gailsbach zu finden.
Den haben wir auch tatsächlich entdeckt; nach einem mächtigen Anstieg, den Max problemlos meisterte - was man
von uns so nicht sagen konnte.
Der rekonstruierte Turm wurde auf Wunsch von Max von oben, von unten,rechts und links fotografiert - also den hatten wir
sicher im Kasten!
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Dienstag, 03.Juli: Mainhardt -
Murrhardt
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Nach einer wunderbaren Nacht im großzügigen Hotel Schoch hatten wir ein ganz tolles Frühstück.
Dann gings
..."libens laetus"...
weiter nach Murrhardt.
Dazwischen lag noch die Passage einer alten Mühle tief im Wald und die Besichtigung gemauerter Turmreste,
die Max natürlich als erster fand.
Und dann: Grab. Durch das Dorf - dann einen kleinen Wald, links hoch und der restaurierte Turm lag vor uns!
Schnell nochmal zurück und den Schlüssel geholt - und das richtge Römerfeeling kam auf!
Der Turm wurde von uns innenund außen genauestens erforscht.
Dort trafen wir übrigens die einzigen Radfahrer auf dem ganzen ersten Teil des Radwanderwges!
Hier ein paar Impressionen des wirklich eindrucksvoll restaurierten Turmes...
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Es ging über verschiedene Höfe weiter - einen Steilhang runter der fahrend wirklich
nicht zu schaffen war!
So haben wir eben geschoben und sind direkt am Murrhardter Schwimmbad rausgekommen, das wir schon
lange bevor Wir unten waren gesehen und gehört haben.
Und: die Juhe war gleich um die Ecke... mit Tee und Suppe und Betten, die man selbst beziehen musste.
Kurz eingerichtet und dann ab ins Schwimmbad....
Dort war das Wasser eisig kalt - aber auch sehr erfrischend und für unseren Sonnenbrand sehr gut kühlend.
Anschliessend haben wir unser "Menue" in der Juhe eingenommen und zum Nachtisch gab es noch eine Abfahrt
ins Städtchen Murrhardt wo wir noch ein Bierchen zischten und Max noch unzählige Schlachten mit den Halmasteinen schlug
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Mittwoch, 04.Juli: Murrhardt -
Welzheim
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So langsam kommen wir am südlichen Endpunkt des Nord/Südabschnittes an...
Und dabei war es heute "sauheiß".
Wir sind von der Juhe Murrhardt losgefahren und haben natürlich gleich am Hang
aus Murrhardt schieben müssen. Ausser Max :)
Bei Vorderwestermur haben wir dann auch wirklich den Murr-Ursprung gefunden - hatten
wir uns aber ganz anders vorgestellt.
Aber eine kurze Rast an der Quelle war ok. Die weitere Fahrt in glühender Mittagshitze war sehr anstrengend.
Desshalb war natürlich alles eine "...doppelte HundsschweineScheiße..." - jedenfalls
bis wir am Ebnisee ankamen und unsere dicken Füße im kalten See abdampfen konnten.
Aber dann: nach einer Runde um den See und paar Kilometern direkt auf dem Limes haben wir
das Ostkastell von Welzheim im Sturm genommen...
...und uns dafür das teuerste Hotel am Ort eingehandelt, weil alles mal wieder schnell gehen musste.
Aber dafür wurde Michaels Wunsch nach einer Vereinsgaststätte erfüllt: Köstliche
Maultaschen mit Kässpätzle und allem Komfort und zurück gab es beim örtlichen Schützenverein!
Dazu eine Runde schiessen - 10 Meter stehend mit dem Luftgewehr! Und den Europameister (oder etwas in der Art) im LG haben wir
dort auch getroffen.
... Am Schiessstand!
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Von Welzheim ging es dann weiter über Berg und Tal in Richtung Pfahlbronn. Zuvor
morgens noch schnell die Mammutbäume im Wellingtonienpark angeschaut und deren mächtige Ausmaße bestaunt.
Dabei fiel uns eine Frucht direkt vor die Füsse.
Am Nachmittag kamen wir kamen dann bei Lorch heraus und besichtigten gleich den über dem Remstal
stehenden rekonstruierten Wachturm WP 12/14
Anschliessend machten wir Siesta im nahegelegenen Kloster Lorch: Wunderbar! Unter einer
uralten Klostereiche dösten wir vor uns hin und erfrischten auch kurz die Beine in den Brunnen.
Prompt wurden diese auch von den Brunnenbewohnern angeknabbert!
Max war mit Doris unterwegs das Kloster entdecken, während Michael ein Nickerchen auf der
Bank machte.
Danach war es nicht mehr weit nach Schwäbisch Gmünd und wir freuten uns, bald in unserem
Domizil für 2 Tage zu sein, denn mittlerweile war es mittäglich heiss geworden.
Aber: es warteten noch viele, schreckliche elendiglich lange und zermürbende KM auf uns, denn: unser Hotel
lag oben auf dem Rechberg - 707 m !
Ein Passant, den Michael fragte, meinte: "...wenn Sie den Berg mit der Kirche sehen: etwa auf der halben Höhe
und hinter der Kuppe..."
Das haben wir aber erst nach und nach verstanden. Auf dem langsam ansteigenden Bahndamm aus Gmünd
heraus quälten wir uns hoch, bis wir das Ziel von Strassberg aus schon sahen.
Von da an sind wir auf der Fahrstrasse hochgefahren bis es nicht mehr weiter ging.
Die Autos fuhren wie die Wilden und die Sonne knallte erbarmungslos auf uns herab. Nirgends war auch nur ein kleines
bischen Schatten zu finden!
...Entsprechend war unsere Stimmung!
Als letzte Rettung hielten wir einen Bus an und fuhren die letzten 3 km zum Ziel...
und die Haltestelle lag zufälligerweise genau vor unserem Gasthof "zum Rad". G E S C H A F F T !!!
Mit dem festen Vorsatz am nächsten Tag kein Rad zu fahren begaben wir uns zum Abendessen,
was so reichlich ausfiel, das wir alle 3 die Hälfte zurückgehen lassen mussten!
Desshalb war auch ein kleiner Verdauungsspaziergang angesagt - hinauf auf die
Wallfahrtskirche auf dem Rechberg.
Es war genau die, die wir zuvor schon von weitem gesehen hatten und keiner es geglaubt hätte, das wir hier
hoch müssen!
Der Ausblick über die Alb hat uns allerdings dafür fürstlich entlohnt und wir haben
beim Abstieg noch geologische Forschung auf dem geologischen Lehrpfad betrieben.
Doris hat sogar einen Fossilienstein - einen Amoniten - gefunden.
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Donnerstag, 06.Juli:
Schwäbisch Gmünd - 2. Tag
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Am nächsten Morgen wurden wir mit einem vorzüglichen Frühstück belohnt -
es gab Brötchen, Brot, Schinken, Wurst, Käse, Erdbeeren, Kiwi, Äpfel, Müsli, Joghurt, Hefeteilchen, Fruchtsaft,
usw. in rauen Mengen! Davon hätten 10 Leute satt werden können!
So gestärkt konnten wir unsere Tagestour Richtung Schwäbisch Gmünd beginnen...
Wir fuhren permanent bergab auf der stillgelegten Bahntrasse von Göppingen nach Gmünd.
Dort machten wir eine Pause im Stadtpark mit dem kleinen Barockschlößchen.
Dann ein kurzer Spurt duch die Innenstadt und dann gings ab ins Schwimmbad!
Das Bad in Gmünd ist echt klasse: Riesenrutsche, Kanal + Insel, großes Schwimmbecken und
sonst alles was das Herz begehrt...
Während ich nun gedankenverloren die Riesenrutsche beobachtete knallte ich mit einem
kleinen Kind zusammen. Folge davon - was ich aber erst später richtig bemerkte - war ein rotblauviolett
schwellender und immer dicker werdender kleiner Zeh!
Zum Glück kam ich noch in meine Schuhe rein um dann abends die Heimfahrt anzutreten.
Am stillgelegten Südbahnhof konnten wir nach diesem tollen Tag noch ein wunderbares
Abendessen zu uns nehmen und erst abends gegen 22 Uhr landeten wir gerade noch rechtzeitig vor dem sich
aufbauenden Sturm im Gasthaus Rad.
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Samstag, 07.Juli:
Schwäbisch Gmünd -
Gunzenhausen
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So, noch ein letzes mal das famose Frühstück im Gathaus Rad und dann gings mit der Bahn über
Aalen, Crailsheim, Ansbach nach Gunzenhausen.
Das ganze jeweils mit Umsteigen in Crailheim und Ansbach... war schon stressig...
In Gunzenhausen sind wir erst mal umhergeirrt und dann mussten wir noch einen kleinen Ansteig schaffen um zum
Gasthof Baumgärtner zu gelangen. Der ist nämlich in Oberasbach - ein kleiner Vorort von Gunzenhausen.
Und wieder Glück gehabt! Das fällge Gewitter begann erst, als wir in unserem Zimmer waren
und es regnete erst mal ohne Punkt und Komma. Was bleibt da anderes, als sich an das
hauseigene Bier zu halten...
Michael jedenfalls tat es mit Vergnügen und nach 3 halben wusste er, warum man in Bayern mehr trinkt :)
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Sonntag, 08.Juli:
Gunzenhausen - 2. Tag
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"Heute machen wir es uns auch gemütlich", zumal es draußen ein bischen nieselt und es zwischendurch
abgekühlt war.
Wir fuhren runter nach Gunzenhausen und besuchten ein kleines
Museum mit einer römischen Abteilung, welches sehr anschaulich und
ansprechendgemacht ist.
Anschliessend besuchten wir die Reste des rätischen Limes mit Steinmauer und Wachposten-Fundamenten.
Danach: die große Tour mit dem Rad um den Altmühlsee.
Dort gab es endlich das erste "Woize" und damit war der Rest des Tages für Michael auch geklärt.
Hungig kamen wir noch in ein nettes Cafe und konnten bei riesigem Erdbeerkuchen beobachten, wie sich bei dem Laden
gegenüber ständig der Sonnenschutz automatisch hin und her bewegte: rauf, runter, rauf, runter... wie gerade Wolken
an der Sonne vorbei zogen.
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Montag, 09.Juli:
Gunzenhausen -
Weissenburg
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Von Gunzenhausen aus ging es erst mal in die Fahrradwerkstatt, um Erste Hilfe an meinem Rad durchführen zu
lassen. Dann war ein besuch in der Buchhandlung fällig, um Max NOCH ein Buch zu kaufen!
Dann gings ganz um Gunzenhausen herum - an Asbach vorbei - zum Broombachsee, wo wir natürlich erst mal eine
Bierpause einlegen mussten.
Von dort weiter nach Ellingen und dann einen steten Anstieg zum Kleinkastell
Sablonetum.
Sowohl für die vielen Amoniten als auch die barocke Pracht von
Ellingen hatten Michael und Max keine Zeit -
und so drängten die beiden Herren zum Aufbruch...
In Weissenburg fanden wir eine passable Bleibe im Hotel Rose mit kalter Dusche und TV,
und wir konnten so noch die 3.Etappe der Tour fertig gucken.
Dafür haben wir uns beim Essen dann brutal übernommen und sind im "Schäufele-Rausch" wieder ins Hotel zurückgewankt.
Was wir uns allerdings angeguckt haben, ist das Kastell Biriciana in Weissenburg, ebenso wie das
schöne Städtchen, welches wir mit dem Rad unsicher machten.
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Dienstag, 10.Juli:
Weissenburg -
Kipfenberg
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Da Montags die meisten Museen geschlossen haben - so auch das berühmte Römer-Museum in
Weissenburg - mussten wir den Besuch auf den Dienstag Morgen verschieben...
Aber: da wir weiter wollten konnten wir nicht auf die Öffnungszeit warten - so haben wir das teilrekonstruierte
Kastell Biriciana in Augenschein genommen.
Danach ging es weiter über die Jurastrasse mit vielen Amoniten (möglicherweise) und
Steinbrüchen (ganz sicher) bis nach Burgsalach.
Dort konnten wir eine Teilrekonstruktion des örtlichen Kleinkastells bewundern - ein sog.
Burgus, das schön im Wald lag.
Die Tafel dort sagt, dieser Burgus wäre der einzige seiner Art in Europa - lediglich in Nordafrika
gäbe es einen weiteren.
Bei Burgsalach findet sich auch ein nachgebauter Wachturm: die Nummer 14/48...
Später fanden wir auch den rekonstruierten Stein-Wachturm in Erkertshofen.
Eigentlich wollten wir bis nach Kipfenberg fahren, aber in Pfahldorf lachte uns ein
Landgasthof an und wir machten hier im
Landgsthof Geyer Station und nahmen noch ein Stück Tour
de France mit..
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Mittwoch, 11.Juli:
Kipfenberg -
Altmannstein
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Vom Landgasthof Geyer gings dann weiter in den Wald, wo wir einen Wachturm fanden, den wir gar nicht eingeplant
hatten. Der Wirt vom Geyer hat uns aber drauf hingewiesen.
Weiter fuhren wir über Kipfenberg - wo wir erst mal kurz Halt machen mussten, weil es regnete. Aber nur
kurz, und dann kam wieder ein so steiler Hang, das wir schieben mussten!
Am anschliessenden geografischen Mittelpunkt Bayerns haben wir zwar ganz kurz Station gemacht, sind aber im
wesentlichen vorbei gefahren. Einfach so!
Irgendwann hat es dann auch wieder angefangen zu nieseln und wir sind in einer rechten Dorfkneipe gelandet -
war aber nicht so appetitlich.
Weiter gings direkt nach Altmanstein. Im örtlichen Gasthaus mit Dorfmetzgerei bekamen wir ein Zimmer und von den wirklich
sehr netten Gastleuten hatten wir gleich das leere Nebenzimmer bekommen und konnten die Tour weiter verfolgen.
Abends nach dem Essen sind wir dann noch auf die Suche nach der 1000 jährigen Eiche gegangen - und
sind fündig geworden.
Es war schon sehr beeindruckend neben einem derart alten Wesen zu stehen.
So wurde die Abendradtour doch überwältigend und einen Superdoppelregenbogen bekamen wir auch noch geboten.
Max und Michael waren dann noch bis spät in die Nacht im Nebenzimmer. Max beim Fernsehen - Michel beim Lesen.
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Donnerstag, 12.Juli:
Altmannstein -
Kehlheim
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Altmannstein hielt dann am Ortsausgang noch einen Buckel der besonders gemeinen Art für uns bereit...
aber nach dem was wir da schon gewöhnt waren, war das dann auch kein Problem mehr.
So ging es dann weiter durch große Hopfenanlagen zum letzten rekonstruierten Wachturm nach Hienheim.
Zusammen mit der Hadriansäule war für uns damit der eigentliche Limes geschafft, denn hier waren wir an der
Donau angekommen.
Hienheim hat eine schöne kleine Fähre und vor allem einen wunderschönen kleinen Biergarten auf der
anderen Seite der Donau.
Also nix wie rüber und auch das Kastell
Abusina bei Eining besichtigt.
Dann ging es an der Donau entlang nach Weltenburg und zum großen Donaudurchstich, der Weltenburger Enge.
Michael hat gar nicht gleich bemerkt an welch wunderbarer Bierquelle er da vorbei kam und so
nahmen wir kein Bier aus dem
Koster Weltenburg
mit. Dafür nahmen wir das Schiff und durchfuhren die Enge.
Vorher ließ Michael es sich nicht nehmen seine Käslatschen in die Donau zu hängen.
Dafür mussten wir uns in Kehlheim in das beste Hotel am Platze einmieten, denn abends rief die Tour und
dann mussten wir noch dem örtlichen Freibad "Kehldorado" einen Besuch abstatten.
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Freitag, 13.Juli:
Kehlheim -
Regensburg
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Da die Schiffahrt von Kehlheim nach Regensburg eingestellt war - mangels Nachfrage -
mussten wir die ganze Strecke selbst fahren und konnten nicht wie geplant eine kleine Dampferpartie machen.
Also doch noch 40 Km radeln!
Aber wir fuhren am Donauradweg entlang, das ging superflott da wir den Radweg bergab fuhren.
Nur der Regen holte uns ein, bei unserem Geschwindigkeitsrekord!
In Regensburg quartierten wir uns wie geplant in der Juhe ein und besuchten natürlich das
Stadtmuseum. Dort hatten wir das unwahrscheinliche Glück, rausgeworfen zu werden. Weil die Öffnungszeit zu Ende war!
Aber dafür machten wir noch einen schönen Rundgang durch Regensburg und konnten viele Reste des alten
Castra Regina besichtigen.
Abends gab es dann Bier satt im Biergarten - wirklich einladend!
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Samstag, 14.Juli:
Regensburg -
Haßloch
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Von Regensburg haben wir leider keine Bilder. Im Nachhinein wissen wir auch nicht warum...
Und das, obgleich die
Castra Regina
mehr als genug Motive bietet.
Gleichwohl, eine Nacht blieben wir in Regensburg, die uns aber sehr angehm in Erinnerung geblieben ist.
Tags darauf gings dann vom Bahnhof aus zurück nach Haßloch mit so vielen Eindrücken, dass sie gar nicht
alle wiederzugeben sind.
Ach ja: auf der Rückfahrt mit der Bahn sind wir dann doch nochmal auf den Limes Radwanderweg gestoßen:
wir sind durch Murrhardt gekommen, was ja weiter oben beschrieben ist.
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Besuchers :)
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© 2004 by Michael Eckrich-Neubauer
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