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L I M E S R A D T O U R 2 0 0 2
S t u t t g a r t A u g s b u r g
07. Juli bis 18. Juli
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Wie letztes Jahr wars Urlaub vom Tritt aus der Haustür. Dann Bahnfahrt Hassloch - Stuttgart,
Ausfahrt aus dem HBF durch den Schloßpark. Dort gab es reichlich viele InlinerfahreInnen.
Auf der Schloßhöhe angekommen haben wir auf Michael vertraut und sind prompt in die falsche Richtung gefahren!
Am Wasen vorbei und durch ein Kindersommerfest hindurch fanden wir nach einer Absperrung
Porschefahrer, die Ihren Kisten richtig Gummi gaben... So ein Blödsinn!
Dann am Stadion und am Untertürkheimer Motorenwerk vorbei in Richtung Esslingen bis etwa
Obertürkheim. Bei Uhlbach sind wir abgebogen, nachdem alle überzeugt waren, dass es oben
auf der Höhe viel besser sei... Und weil Michael seit seiner Stuttgarter Zeit da schon immer mal rauf wollte.
Es war natürlich sehr anstrengend, dafür fanden wir dann die Gaststätte des
OTV
... S'Plätzle und konnten in herrlicher Aussicht einen Kaffee geniessen.
Weiter gings dann über Sulzgries runter nach Esslingen, wo uns gleich der Schock traf:
bei der Abfahrt ist Michael der Foto in voller Fahrt vom Rad gefallen... und heil geblieben!
Der Schreck saß trotzdem tief und entsprechend langsam sind wir den Radweg nach Esslingen reingekommen.
Dort haben wir das "Bürgerfest" vorgefunden! Hat uns natürlich gefreut, aber zuerst war in
der Touriinfo Zimmersuche angesagt. Wir sind dabei im "Gästehaus Horny" hängen geblieben...
Dort eingecheckt und wegen zu großer Müdigkeit den geplanten Besuch im Freibad abgesagt.
Dafür auf das Bürgerfest. War ganz nett, mit chinesichem Essen - und ziemlich laut.
Anschliessend gab es noch einen tollen Spaziergang über die Esslinger Stadmauer...
Supersteil - Superhoch - Superausblick!
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Sonntag, 08.Juli: Esslingen -
Göppingen
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Nach einigermaßen gut überstandener Nacht - nur ich habe offensichtlich neben der Autobahn
übernachtet - nahmen wir unser Frühstück im Zimer ein. War soweit o.k.
Anvisiert für heute hatten wir Göppingen. Eigentlich gar nicht soweit weg von Oberesslingen, aber...
über den Pfostenackerweg und über Kimmichsweiler mit derben Steigungen war das schon ein Stückchen.
Aber dann hatte ich nach herrlicher Abfahrt im Wald plötzlich einen Platten!
Alle haben zuerst einmal gut durchgeschnauft und gute Mine zum blöden Spiel gemacht. Also ganz cool die
Werkzeuge gesucht und ganz langsam das schwarze Loch der Finsternis gesucht.
Wir konnten es - immerhin - nach dem 2. Anlauf auch stopfen. Ich habe mich dann selbstverständlich federleicht
gemacht um mein Rad zu schonen und um die Götter der Flicken milde zu stimmen.
Bis jetzt hat es geklappt... der Reifen hat noch Luft! Nach dieser Zwangspause - genau 31 Minuten
laut Max's Tachoanzeige - sind wir dann weiter gefahren auf den verschlungenen Pfaden des Rhein-Main-Neckar Radwegs.
In Aalberg gibt es eine wunderschöne Klosteranlage mit Kneipe und allem drum und dran - aber leider war einfach
Ruhetag!
Naja, dann wenigstens den Stausee geniessen, dessentwegen wir ja den Umweg über die Berge gemacht
haben. Aber Pustekuchen... keine Bademöglichkeit und keine Abkühlung für die kochenden Füße.
Jetzt waren wir schon etwas genervt! Also nichts wie in die nächste Tankstelle. In diesem Fall war es ein Cafe
in Rechberghausen. Das hat die Gemüter erst mal etwas beruhigt.
Und natürlich die Aussicht, dass es nicht mehr weit nach Göppingen ist. Aber manchmal sind ja
wenige Kilometer länger als zig Kilometer. Nach einer kleinen aber sehr auszehrenden Umrundung von Göppringen
fanden wir unser Ziel: ein Hotelzimmer mit eigenem WC und Dusche - das war nach der Nacht im Horny zu Esslingen
vor allem für Max ok.
So, jetzt warte ich auf meine beiden Männer, sie sind ins Schwimmbad und ich genieße die
Ruhe im Hotelzimmer.
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Nach dem Frühstück im Hotel Apostel - gut, würde der Radler sagen - wurden erst mal alle Reparaturen
erledigt. Die Folgen des Salto Mortale unseres alten Fotoapparates während der rauschenden Abfahrt vorgestern wurden von
Optiker und Fotograf in Göppingen gegen ein geringes Entgelt beseitigt.
Dann radelten wir beim Radladen vorbei - eigentlich wollten wir nur Flickzeug besorgen - aber es kam
dann doch dicker. Also 2 Ersatzschläuche und für Michaels Hinterrad ein neuer Mantel - das war auch dringend nötig - da
hingen schon die Fetzen davon, im wahrsten Sinne des Wortes!
Leider war die Werkstatt schon besetzt, so dass Michael selbst ran musste. Da ich ja zu solcherlei
Aktionen keinerlei Zugang habe - so mein liebenswerter Gatte - hielt ich mich dezent zurück, was zumindest dazu beitrug,
das Michaels Fass nicht ganz zum überkochen kam.
Das natürlich die Beseitigung des alten Reifens als gewerblicher Sondermüll zu betrachten und dafür keine Rechnung zu
erhalten war schlug dem oben zitierten Fass dann doch den Boden aus.
Mit zorniger Miene ging es dann endlich weiter ins Märklin Museum. Das war zwar OK, aber so ganz waren
die Zorneswolken noch nicht verraucht.
Aber es sollte noch dicker kommen. Beim Zurückfahren nach Göppingen fuhren wir auf dem linken Radweg - Michael vorneweg.
Plötzlich, in einer engen Linkskurve kam uns ein Biker mit hoher Geschwindigkeit entgegen. Ich sah nur das sich beide
mit dem Oberkörper berührten - nein besser: zuammenknallten - und dann zu Boden gingen. Technisches KO für beide!
Beide hoben sich ihre diversen Körperteile, also Bauch und Schulter, prüften sich und die Räder, auch
kurz die Rechtslage (der andere: "...sie dürfen hier ja garnicht fahren..." Michael: "...und Sie sind viel zu schnell
gefahren...") Aber man war sich einig, das soweit alles o.k. sei.
Aber es war doch ein gehöriger Schock für uns alle drei gewesen und diese Erfahrung hat uns mal wieder
gezeigt, wie gut es uns geht und das wir öfter mal zufrieden sein sollten und nicht gleich wegen jeder Kleinigkeit in die
Luft gehen müssen.
Nach einer gemütlichen Fahrt in Richtung Rechberg (mit einer kurzen Pause auf der Höhe der Steigung
von 3 Promille!) sind wir gerade rechtzeitig angekommen... nachdem wir unsere Sachen ins Hotel verfrachtet haben fing
es an zu regnen! Wir genossen wie im Jahr zuvor das üppige Essen im Gasthaus Rad und Max bestand auf seiner großen
Portion Maultaschen - die er natürlich nicht schaffte. Aber wir konnten ihr auch nicht Herr werden.
Der obligate Verdauungsspaziergang musste leider wegen Gewitter verschoben werden. Aber dafür wurden
wir dann nach dem bekannt steilen Fussweg auf den Gipfel des Hohenrechberg mit der Wallfahrtskirche mit einem
herrlichen Sponnenuntergang und langsam zwischen den zahlreichen Tälern des Albvorlandes aufsteigenden Dunstschwaden
entlohnt.
Zu "aller Freude" hatten wir wie letztes Jahr auch hier unseren schönen Geologischen Lehrpfad... und
wieder keine Zeit alles zu lesen - so ein Pech aber auch!
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Dienstag, 10.Juli: Schwäbisch Gmünd 2. Tag
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Das Frühstück war selbstredend wieder super gut und überaus üppig! Hmmm!
Heute ist Schwimmbad angesagt - egal was das Wetter vorhat! Max will ins
Gmünder Freibad
und ich muß sagen er hatte Recht.
Es ist ganz toll hier - gemütlich, ruhig nicht zu voll, schönes Wasser, coole Rutsche...
Und dann übernimmt Michael: ...und cooler Regen! Nachmittags wurde es schnell dunkel und wir hatten
einen starken Guss im Schwimmbad, den wir nur in einem kleinen aber warmen Glashaus trocken überstanden.
Dann tasteten wir uns ins Städtchen und fanden in einem entzückenden Kaffee eine kleine Nische für uns und wurden
mit Super Kuchen belohnt.
Danach war mal kein Regen und wir konnten nach Rechberg aufbrechen ... waren aber keine viertel Stunde
unterwegs und das Getröpfel fing wieder an. Also waren wir ziemlich nass, als wir dann gegen Abend oben ankamen.
Aber mit immer noch guter Laune!
Zum Essen hatten wir es diesmal geblickt und bestellten nur 2 Portionen von denen wir dann einfach eine
zwischen Max und mir teilten und alle wurden gut satt!
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Mittwoch, 11.Juli: Schwäbisch Gmünd -
Aalen
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Abschiednehmen vom Gasthof Rad hieß es heute morgen.
Die Abfahrt war frisch und kühl. Wir radelten dann Richtung Aalen mit einem kurzen Zwischenstop am ehemaligen Kastell
Böbingen.
Als wir in Aalen ankamen suchten wir sogleich ein Cafe und beratschlagten das weitere Vorgehen.
Das
Urweltmuseum
wurde bevorzugt und wie es der Teufel will... wir waren direkt daneben gelandet! Und just zu dem
Zeitpunkt als es öffnete!
Es ist ein kleines, gemütliches und doch sehr sehenswertes Museum. Neben Amoniten, Belemniten, Korallen
und Uraustern fanden wir noch ein Skelett des "Ichthyosaurus" und als noch lebendes Fossil einen Quastenflosser als Modell.
Danach ging es nocheinmal Bergauf zur JuHe - altbekannt vom letzten Herbst, immer noch den Charme
des halb zerfallenen. Jetzt sitzen wir gut gesättigt in der Sportlerkneipe des
MTV
gegenüber und schauen den Sportlern auf dem Baseballfeld und der belebten Rennbahn drum herum zu.
Michael hat sich heute Abend geopfert und alle unsere Reste aufgefuttert und dafür auf ein eigenes Menü verzichtet.
Aber satt ist er trotzdem geworden (?)
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Donnerstag, 12.Juli: Aalen -
Mönchsroth
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Von Aalen radelten Wir dann in Richtung Mönchsroth. Unterwegs sind einige römische
Mauerreste zu besichtigen. z. Bsp. die Limesanlage bei Hüttlingen - mit einer großen Steinernen Anlage und
einer Art Nuss.
Anschliessend sind wir an einem duftenden Erbeerfeld vorbei gekommen - im Juli!
Direkt an einem Stausee gelegen ist die Limesanlage bei Buch. Bevor wir diese erreichten,
konnten wir noch einen rekonstruierten Wachturm mit Mauerresten des Limes besuchen.
Michael nutzte den Stausee für einen kleine Schwimmrunde, während Max und ich das in den Fundamenten
vorhandene Kastell begutachteten.
Etwas weiter war dann das teilrekonstruierte Römertor bei Dalkingen zu besichtigen und
anschliessend das Kastell und das Römerbad in Buch in einer schön restaurierten Anlage.
Hier wollten wir von uns herrliche Standfotos machen- unser Fotoapparat war aber nicht
mehr derselben Meinung - er versagte uns den Dienst.... na gut, dann also weiter.
Wir mussten noch einige Steigungen hinter uns bringen und die Sonne kam immer mehr zur Wirkung,
wobei sie Unterstützung erhielt von einem gräßlichen Nordostwind, der uns heftig als Gegenwind Freude
bereitete.
Entsprechend abgekämpft kamen wir auf unserem
Hutzelhof
an. Wir waren so fertig, dass wir nicht einmal die Kraft hatten ins nahegelegene Schwimmbad zu gehen!
Aber: wir wurden belohnt mit einem herrlichen italienischen Abendessen bei einem wunderbaren nahegelegenen Italiener!
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Freitag, 13.Juli: Mönchsroth 2. Tag
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Heute war absoluter Ruhetag angesagt. Max und ich haben MAD und das Labyrinh der Meister gespielt
und Max zeigte mir gleich wer der nächste Meister ist.
Inzwischen ist Michael im Regen nach Dinkelsbühl gefahren um sich eine neue Regenjacke und Max noch
Bücher zu beschaffen und: den Foto hat er auch noch repariert bekommen!
Max und ich haben uns die Tour reingezogen. Abends fuhren wir dann noch zum Sportlerheim - dort haben wir
Riesenschnitzel gefuttert und hinterher noch den
Limesturm
bei Mönchsroth unter die Lupe genommen.
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Samstag, 14.Juli: Mönchsroth -
Nördlingen
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Abfahrt Hutzelhof mit ganz leichtem Nieselregen. Hier war es dann, wo wir den Limes Radwanderweg für dieses
Jahr verlassen mussten.
Wir hatten ja vor bis Augsburg zu fahren - das liegt zwar in Raetien, aber eben nicht am Limes.
So ging die Fahrt dann rauf und runter durch eine schöne Gegend, jetzt entlang der Romantischen Strasse
bis wir in Maihingen einen Hinweis auf das örtliche Sportfest fanden.
Das fand im neuen Sportlerheim statt. Dort wurde gerade Einweihung gefeiert und wir gönnten uns einen Cafe.
Danach strampelten wir weiter ins Ries und direkt nach Nördlingen. Im vollständig ummauerten
Nördlingen war gearde Töpfermarkt und daher auch alle Hotels ausgebucht.
Also nahmen wir mit dem "Haifisch" vorlieb. Max meinte lediglich: "...da ist ja alles verschlaucht und verrohrt...
womit er recht hatte.
So suchten wir bald das Weite und fanden das geologische
"Rieskrater Museum". Das war sehr informativ und
einen echten Mondstein konnten wir auch bewundern.
Danach begannen wir den langen Marsch durch den Turmwehrgang. Ganz Nördlingen ist auf der Mauer zu umlaufen
und wir hatten vor dem Essen einen guten Teil davon geschafft.
Abends gab es dann eine Riesenpizza, die wir alle vollständig niedermachten! Und zm Abschluß noch das
andere Teil des Rundganges auf der Mauer mit einer kleinen Kletterwand - die Max begeistert erklettert hatte und dann ging es ab in die
Falle - besser in die Hängebetten...
Michael musste nachts seine Matratze auf den Boden legen, da er sonst morgens als Schildkröte erwacht wäre.
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Sonntag, 15.Juli: Nördlingen -
Donauwörth
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Abfahrt aus Nördlingen im Regen! In Reimlingen, nach ca. 10km, war Zwangspause in einem
Bushaltestellenwartehäuschen angesagt!
Wir sind dort wohl 45 Minuten gestanden und dann gings weiter... nach weiteren 3 km erneut wegen zu starken Regens Rast in
einem weiteren Wartehäuschen.
Ca. 1 Stunde gewartet - dann doch aufgerafft und gefahren bis Harburg.
Dort trotz steilem Berg noch versucht die
Harburg
zu besichtigen... GESCHLOSSEN! Es hat hier zwar aufgehört zu regnen,
aber ich war naß bis auf die Knochen - Michael lästerte ganz schön, weil er sich ja in Dinkelsbühl eine
neue Regenjacke gekauft hatte.
Als wir in Donauwörth angekommen waren, wurde uns die Pension Graf empfohlen.
Gesucht und gefunden ... und so konnten Max und ich nach dem neuesten Stand der Tour gucken. Michael guckte in den Himmel
und zählte Schäfchen.
Abends waren wir dann chinesisch Essen und anschliessend noch einen Drink in einem Freisitz
auf der Donauinsel. Wirlich empfehlenswert.
Besonders viel haben wir von Donauwörth eigentlich nicht gesehen - aber wir waren auch ziemlich fertig von der Regenfahrerei.
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Freitag, 16.Juli: Donauwörth -
Augsburg
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Wir sind bei grauem Himmel von Donauwörth aufgebrochen - aber es war noch nicht feucht.
Weiter dann über Biberbach mit einem kurzen Halt beim Bäcker - wo wir das erste mal in Bayern das berühmte
eingetütete Graubrot für die Semmelknödel fanden und einer schönen
Barockkirche
die wir uns anschauten ging es weiter am Lech entlang nach Augsburg.
Ein ganzes Stück vor Augsburg geht es auf eine Insel im Lech lange gerade aus und wir waren nicht sicher
ob das alles noch so richtig ist. Den eingetragenen Gedenkstein zur Via Claudia Augusta haben wir leider nicht gefunden...
Kurz vor Augsburg machten wir noch Halt in der Gartenwirtschaft der Firnhaberei, der Himmel begann so langsam vor sich
hinzutröpfeln aber Max ließ sich seine Reibedatschi trotzdem schmecken.
Danach telefonierte sich Michael durch die Hotellandschaft von Augsburg - alles besetzt oder zu teuer.
Schließlich landeten wir doch, wie ursprüglich geplant, in der Juhe.
Am Nachmittag flanierten wir noch durch die Stadt und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.
Ganz klar: das Römermuseum und den Perlachturm.
Am Abend besuchten wir dann noch die "Fuggerei" und konnten in der Fuggerstube Essen - ist zu empfehlen! Auf dem Rückweg
haben wir noch in einem alternativen Kino/Bistro Halt gemacht.
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Mittwoch, 17.Juli: Augsburg 2. Tag
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Nach einer ziemlich hektischen Nacht - Juhe als Dancefloor- nahmen wir das übliche
JuHe-Frühstück zu uns - :))
Anschliessend wollten wir den Dom erkunden - leider zu, und dann weiter zum Römermuseum. Das war leider
auch noch zu.
Also erst mal zum Bahnhof um uns &ber die Heimfahrt schlau zu machen und dann nochmal zurück zum Römermuseum,
auf das wir uns schon gefreut hatten.
Eindruck: Die waren wohl mit Umbauten oder mit Umorganisieren beschäftigt... es erschien uns ziemlich unsystematisch und
mit vielerlei anderen Austellungsteilen zusammengewürfelt.
Na ja... Michael hielt sch an eine Lateinklasse und kam durch deren Führer auf seine Kosten (vielen Dank
unbekannterweise and diesen Herrn) denn der erzählte sehr anschaulich über das römische Leben.
Danach wanderten wir ins nächste Cafe und lernten dort Latte Machiato
kennen und ich kaufte anschliessend eine dichte Regenjacke!
Danach schafften ich und Michael noch den Perlachturm ganz - Max nur halb bis zu einem Taubennest...
Dann war es aber doch zuviel, so das wir uns alle in die Juhe wünschten: lesen und dösen!
Gesagt - getan, wunderbar entspannt haben wir den Nachmittag dort verbracht. Denn in dieser Zeit hat es
geschüttet wie aus Kübeln. Na, wer sagt es denn - alles eine Frage des Timings!
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Donnerstag, 18.Juli: Augsburg -
Hassloch
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Morgens das zweite mal Frühstück in der Juhe - wie gewohnt :) - dann Kofferpacken
und ab zum Bahnhof.
Dort hatte uns die Bahn wieder, und wir waren wirklich den ganzen Tag unterwegs mit Umsteigen in Ulm und
Stuttgart, bis wir dann Abends wieder gänzlich verstunken in der Heimat anstrandeten....
Damit hatte auch die Radtour 2002 Ihr Ende und sie war trotz des doch hier und da regnerischen
Wetters voll gelungen.
Wie sich das auch ganz anders darstellen kann, erfuhren wir dann nur ein Jahr später.... der Supersommer 2003!
Denn: ...der nördliche Teil des Limes Radwanderweges war ja noch offen :)
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Besuchers :)
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