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...nach 2002  

      L I M E S   R A D T O U R   2 0 0 3
      B a d H ö n n i n g e n • • • A s c h a f f e n b u r g

      20. Juli   bis   03. August


 
 

Sonntag, 20.Juli: Haßloch - Bad Hönningen - Neuwied

 
 
  Das Vorhaben...













Karte Hönningen 1





Karte Hönningen Arienheller



Karte Neuwieder Becken
  Früh heute morgen gings los! Ab 08:45h Hassloch samt Gepäck. Alles hat wunderbar geklappt - aber oh je, in Neustadt gings dann ab!
Wir warteten auf den Wagen mit dem Radabteil und wurden auch fündig. Leider liess sich die Tür - besser das Tor - nicht öffnen und der Lokführer der das mitbekam gab sich völlig desinteressiert... während bei uns die Nerven zu flattern begannen. Geschrei hier - Gefluche da bis endlich der Schaffner angewackelt kam und meinte "ich komm ja schon...!"
Die ganze Situation wiederholte sich einige Stationen später erneut - nun Gott sei Dank nicht bei uns sondern bei einer anderen Reisegruppe.

  Nach 3 1/2 Stunden Zugfahrt - mit Umsteigepause in Koblenz - in einem wunderbar heissm Regionalzug am Ende - kamen wir in Bad Hönnigen am Beginn des Limesradweges an.
Schon nach den ersten Metern am Rhein entlang haben wir den 1. Limeswachturm gefunden, und Michael hat seine neue Digitalcamera ausprobiert.
...Dass davon keine Bilder zu sehen sind liegt daran, dass die frisch reparierte Kamera nur den ersten Tag im Urlaub überlebte! Dazu nachher mehr...

  Kurz darauf begann der Einstieg in den Aufstieg: wirklich bei Gluthitze eine derart steile Strecke rauf! Max, der schon leicht erkältet war, kämpfte sich tapfer durch aber immer wieder mussten wir Pausen einlegen und Wasser trinken.
Irgendwann konnten wir aber auch die Abfahrt durch einen schattigen Wald geniessen und hatten einen grandiosen Rundblick über das Neuwieder Becken.

  Aber jetzt war das Ziel eine Schorle-Tankstelle zu finden... Jedoch mußten wir uns zunächst mit Leitungswasser zufrieden geben, das wir aus dem Wasserkran eines kleinen, leeren Sportlerheims fanden.
Am Ende hat es dann aber doch noch mit der Schorle geklappt und wir saßen im Hinterhof einer kleinen Kneipe und konnten den Holzwagen einer Fahrattraktion aus dem Bobbejan Land in Belgien begutachten.
Das römische Bad haben wir dann auch noch gefunden und damit den Zweck der Reise. Dann ab ins Hotel und schön Duschen - ist ja gleich um die Ecke...
Denkste!

  Wir waren erst in "Oberbiber" und das Hotel in Neuwied!
Es war dann noch ein ganz schönes Stück Arbeit. Aber auch das haben wir geschafft - nur noch duschen, Chinamann (empfehlenswert) und dann schlafen...



 
 

Montag, 21.Juli: Neuwied - Hillscheid

 
 
 

Karte Bendorf 1

Karte Bendorf 2
  Grosse Katastrophe: Die neue Digitalcamera von Michel geht nicht mehr! Und das nachdem sie nicht nur repariert, sondern auch ausgetauscht wurde!
Seit dem guten Chinamann in Neuwied gestern Abend bewegt sich nix mehr an dem Ding. Also heute morgen erst mal bei der Abreise im nächsten Elektronik Fachmarkt um Rat gefragt - man konnte uns aber leider hier nicht helfen.
Also folgen hier dann eben ein paar Kartenwerke zur besseren Übersicht...

  Zunächst ging es dann an der Staße lang weiter Richtung Engers/ Mülhafen. Dann noch ganz kurz an Bendorf vorbei gefahren.
Wir haben aber von Bendorf leider nicht viel gesehen...
So ging es auch schon am Müttergenesungswerk supersteil den Berg rauf bis wir den Musenhof gefunden haben.

  Jetzt wurde es etwas leichter und wir sind durch ein schönes Stückchen Wald gekommen. Dort haben Wir ein Picknick gemacht und wir standen anschliessend direkt vor dem "Kannebäckerland".
Das heisst so, weil hier traditionell viel Keramik und Glas gemacht werden (heute durch RASTAL und SAHM).

  Da die Beschilderung sicher noch in der Entwicklung ist - grins - haben wir uns erst mal in Höhr-Grenzhausen verfahren, aber in einem Kiosk gleich jemanden gefunden, den man fragen konnte (Michaels Lieblingsspiel).
Kurz darauf haben wir auch den Radweg wieder entdeckt und den Limes tatsächlich gekreuzt.

  Anschliessend ging es weiter zur Bender Mühle und dann den letzten Buckel hinauf an einer riesigen Gärtnerei vorbei und es war endlich geschafft.
Unsere Pension haben wir schnell gefunden und die Tour konnten wir auch sehen. Dabei hat Jan U. auf Lance A. verloren....
aber doch nur wenige Sekunden - er hat gekämpft!
Nach einem richtig festen Regenguss den wir vom Trockenen aus genossen haben sind wir in Hillscheid abends noch bei einem Deutsch-Italienischen Inder zum Essen gegangen, was in Pizza mit Spagetthi mündete - war mal was anderes!



 
 

Dienstag, 22.Juli: Hillscheid - Bad Ems

 
 
 






Kemmenau Bad Ems

Doris beim Bismarcks

Max beim Bismarcks

  Von Hillscheid durch den Wald - an drei Grillstellen vorbei - radelten Wir nach Neuhäusel. Unterwegs haben wir dann gesehen, wie viele riesige langen Baustämme aus dem Wald transportiert werden - mit einem Holztransporter natürlich!
Von Neuhäusel gings weiter nach Kadenbach, Arzbach mit einer Pause nach dem Aufstieg nach Kemmenau.
Unterwegs haben wir bei Arzbach noch den "Stefansturm" versucht zu besichtigen. Was auch gelang: von unten - denn er war gesperrt und wir sind den ganzen Wanderweg wieder zrück gelaufen.
Übrigens haben wir im Internet später gelesen, das der Turm wohl abgebrannt ist.

  Von Kemmenau nach Bad Ems gings weiter, bis wir nochmal eine Rast bei der "schönen Aussicht" hatten. Was eigentlich ziemlich nah aussah - aber sich dann doch als weiter erwies als es schien...
Aber: wir hatten dafür ein tolles Cafe und Max hatte seine ersten Versuche in Kombinatorik erfolgreich absolviert.

  Die Juhe in Bad Ems haben wir gleich gefunden, denn nach dem steilen Weg runter von Kemmenau nach Ems gings direkt an derselben vorbei.
Dort war dann erst mal Ausruhen angesagt, denn wir hatten einen kleinen Vorgeschmack bekommen auf das, was uns bevor stand, als wir mitkriegten wie hoch die Juhe über der Ems liegt!

  Anschliessend hatten wir eine Verabredung mit einem Bekannten der in Bad Ems wohnhaft ist.
Mit Ihm haben wir im "Bismarcks" hoch über Ems zu Abend gegessen und noch einen wunderbaren Rundgang über die Höhen von Ems gemacht und wurden mit einen tollen Ausblick belohnt.



 
 

Mittwoch, 23.Juli: Bad Ems, 2. Tag

 
 
 








Bad Ems Juhe




Bad Ems vom Bismarcks
  Morgens nach dem Frühstück zu Fuß das am Vortage schon erahnte Gefälle von 16% runter nach Bad Ems... MannOMann!
Danach ein Spaziergang an der Lahnpromenade, aber alle Sehenswürdigkeiten und Museen etc. öffnen hier erst um 14:00h. Also:keine russische Kirche, kein Quellturm, keine Bootsfahrt, kein Minigolf.
Hier fängt das Leben erst um 14:00 Uhr an!

  Auf dem Rückweg von all den geschlossenen Attraktionen hat Michel sich in eine Drogerie gewagt und dort - quasi als Notnagel - zwei Einwegfotos erstanden. Beide mit je 24 Bildern und 1000 ASA...
Damit hätte man sogar um Mitternacht noch Schornsteinfeger fotografieren können.
Aber besser als nix und der Verkäufer klagte uns auch gleich sein Leid mit der immer ärmer und kränker werdeneden Emser Kundschaft und dem neuen Krankenkassenwesen.

  Dafür gab es anschliessend richtig brühwarmes Wasser im Thermalbad. Max war bestimmt 1 1/2 h im Wasser  - ohne sich aufzulösen.
Später beuschten Stadtmuseum - geöffnet ab 14:00h ! - da haben wir dann anschaulich gesehen, was wir bisher versäumt oder einfach übersehen hatten.

  Der Aufstieg zur Juhe war dann genau so beschwerlich, wie wir uns das gedacht haben - an dessen Ende Michael schon richtig Bettschwer war.
Max und ich mussten aber unbedingt noch das Ende der Tagesetappe der Tour ansehen.
Zum Essen sind wir aber nicht nochmal runter gelaufen, sondern wie am Vortag nochmal rüber zu Bismarcks und haben zuvor noch die Bergbahn genauer untersucht.



 
 

Donnerstag, 24.Juli: Bad Ems - Holzhausen an der Heide

 
 
 
Bad Ems Römerquelle
Bad Ems Wintersberg
Vor Schweighausen
bei Marienfels
Landschaft bei Hunzel
  Abfahrt von der Juhe hinunter zur Ems und nochmal längs durch Ems an die Römerquelle.
Dann hinüber zum Wintersberg, wo der älteste Steinturm des Nörlichen Limes stehen soll. Wir hatten ihn ja schon abends vom Bismarcks aus gesehen.
Aber zuvor eine Steigung vom Feinsten! Schiebend kamen wir nach oben und konnten im Trüben nochmal ins Tal runter gucken.
Dann gings weiter zum "alten Forsthaus" mit einer kurzen Rast und wir trafen den eigentlichen Radweg wieder.

  Die nächste Rast gab es dann bei Schweighausen unter einer alten Linde - richtig schön - wo wir uns erstmal mit Äpfeln bewarfen...
Dann radelten Wir weiter über Marienfels mit einer restaurierten römischen Anlage und einer Quelle. Dort gab es richtig saures Wasser. Soll aber sehr gesund sein wird behauptet.

  Durch den Wald gings weiter nach Pohl - mit einer guten Bäckerei und einem winzig kleinen Lebensmittelladen.
Dort haben wir erst mal auf einer Bank die Kuchenstückchen verdrückt und den herrlichen Blick über die Landschaft genossen.

  Eine riesige Steigung noch (die letzte für heute) folgte und Max hatte sich verschalten!
Damit gingen die heutigen Bergpunkte an mich. Dann war Schluss und wir endlich in Holzhausen. Der Ort war länger als erwartet, dafür kamen wir am Ottomuseum vorbei. War aber leider geschlossen.
Der "Heidegasthof" war zwar alt ... aber das Essen war richtig gute Hausmannskost.
Es stellte sich heraus, dass der Wirt eine erzählfreudige Person ist, also gab er uns im Laufe des Abends noch einen Einblick in die Entwicklung der Region. Ein wahrer Enthusiast!

  Dazu noch Max's Erfindungen während der Tour: "Nasenpopelanlage", "Müsliriegelabschlecker", "Füllerdeckelsäuberer", "Mütze mit Ventilator", "Tintenkillerkurbel", "Toastvorkauer", "Chipsbröselsubstauger"... Dinge, auf die die Welt gewartet hat!



 
 

Freitag, 25.Juli: Holzhausen an der Heide - Bad Schwalbach

 
 
 
Heidegasthof Holzhausen
Kastell Holzhausen




Max beim Justinusfelsen
  Heute sind wir von Holzhausen nach Bad Schwalbach gefahren.
Bei Holzhausen noch das Kastell Holzhausen gesucht, gefunden und angeguckt. Dort haben wir sogar den Förster getroffen und auch von Ihm noch Wissenswertes dazu erfahren.

  Dann weiter Richtung Bad Schwalbach. Über Felder und Äcker, über Hügel und durch Täler mit im Schnitt 10 km pro Stunde!
In Kemel haben wir dann beim Sportplatz Rast gemacht und erst mal was gefuttert und getrunken.
In der Abfahrt nach Lindschied stürtzte Max dann und überschlug sich dabei!
Nur leicht verletzt gings weiter am Justinius Felsen vorbei nach Schwalbach rein.
Über den Justiniusfelsen haben wir ganz schön gemurrt: erst war er wirklich schwer zu finden, dann ist da nur das "Gekrakel"eines alten Römers zu sehen. Und auch das nur, wenn die Sonne gut steht!

  Im Rheingauer Hof - nur für müde Häupter geeignet - hatten wir dann 2 Zimmer und gönnten uns noch einen Rundgang durch Bad Schwalbach bevor wir den örtlichen Chinesen testeten - und für ausgesprochen gut fanden!
Abends hatte Michael dann noch ein Treffen mit einem ehemaligen Kollegen von IKEA - Kurt M. aus S. arrangiert und wir saßen noch eine ganze Weile im Eiscafe direkt vor dem Hotel. Michael wollte seine alten Konatakte pflegen und war noch lange draussen, wäe;hrend Max und ich uns müde zurück zogen.
Von hier einen Gruß an Kurt!



 
 

Samstag, 26.Juli: Bad Schwalbach - Glashütten

 
 
  Rheingauer Hof Bad Schwalbach
Karte Adolfseck - Watzhahn

Turm bei Zugmantel
Karte Eschenhahn
Blick aus der ICE Strecke a.d. Radweg
Römertum bei Dasbach
Karte Autobahn bis Dasbach








  Nach dem Bremsen einstellen bei Michael ging es weiter nach nach Adolfseck ... und das hieß schieben! Wer die Karte gesehen hat und die Steigung sieht weiß weshalb!
Dann mussten wir weiter über eine Stelle an der nicht klar war wo nun der Weg verläuft, über Born nach Watzhahn. Hierzu die Karte daneben.
Bei der Gelegenheit sei gesagt: Der Radwanderführer hatte Recht... seit Hillscheid gabs kein Limesradwanderweg Schild! Aber die Wegbeschreibung ist so gut, das es auch ohne geht.

  Dweitere Fahrt führte uns von Watzhahn Richtung Orlen und dem Kastell Zugmantel. Dabei sollten wir auch eine "gefährliche" Wegenge passieren. Die fanden wir: 2 eng beieinander liegende Steinbrocken - die aber ganz bequem zu passieren waren. Radanhänger kann man hier drüber heben.

  Bei Orlen ist eine Waffelfabrik - die Samstags leider nicht waffelte und so haben wir das Kastell und die restaurierte Wallanlage unter Beschlag genommen.

  Hinter Eschenhahn konnte man schon die Autobahn A3 Wiesbaden - Köln hören. Im Wald gings dann in langen Serpentinen runter auf das Niveau der Autobahn.
Hier sollte man aufpassen, dass man sich nicht verfährt, denn es gibt doch mehr Wege als der Plan zeigt!

  Dann führte uns der Weg unter der Autobahn und der ICE Neubaustrecke hindurch an einer kleinen Verkehrsinsel im Radweg vorbei... Michael hat genau diese Insel Monate später aus dem mit 250 KM/h vorbeifahrenden ICE wiedererkannt und fotografiert!

  Hier waren wir kurz vor Dasbach und der Radweg führt hier über Feld und Wiese... leider waren auch hier keine Schilder und so konnten wir nur raten wo der Weg sein müsste.
Aber da wir sahen, das "oben" auf dem Bergrücken die Strasse verlief, konnte es nur aufwärts gehen. Und mit ein bisschen Fingerspitzengefühl waren wir dann oben und fanden den restaurierten Römerturm mit einem schönen Ausblick nach Idstein.

  Nach Dasbach kam noch ein großer Parkplatz mit abgestellten Jahrmarktwagen - das hätte bei der starken Bewölkung ein wunderbar melancholisches Bild ergeben. War aber leider nicht gut zu fotografieren.
Dann gings weiter nach Schlossborn - wo wir vorsichtshalber mal anriefen um nachzufragen, wo genau das Hotel in Glashütten zu finden ist... und erstaunlicherweise hatten wir unseren Gasthof in Glashütten nicht im Taunus, sondern im Bayrischen reserviert.
Hier war in unserer Ausgabe des Reiseführers eine Telefonnummer aus Bayern - leider halt falsch. Wir haben das aber schon zum Verlag gemeldet.

  Tja, zunächst großer Schock, aber sind dann doch noch in "unserem" Glashütten untergekommen - aber erst nach einer riesig langen Steigung! Wir hatten festgestellt, dass wir uns in Schlossborn ziemlich verfahren hatten - deshalb ein kleiner Stadtplan dazu...



 
 

Sonntag, 27.Juli: Glashütten - Wehrheim

 
 
  Hotel Taunusblick Glashütten



erstes Schild nach Hillscheid

Weg zur Saalburg

Saalburg und Taberna
Saalburg Porta Praetorica
  Eine kleine Katastrophe: Ein Brötchen für Unterwegs - nicht gleich futtern, nein einpacken wollten wirs! War wohl nicht im Sinne der Wirtin, die es mit Zähnen und Klauen verteidigte. Bis wir dann an der Rezeption - alle beteiligten bis dahin sichtlich peinlich berührt - durch beherzten Einsatz eines Euro die Situation entschärften. Teile der Familie waren richtig sauer!
Dafür war die ungeplante Hotelleistung teuer und der Ausblick gut.

  Als Entschädigung fanden wir - wie im Radführer avisiert - das erste Schild des Limesradweges nach Hillscheid und gleich darauf die historischen Glasöfen - weshalb Glashütten ja auch Glashütten heist.
Dann aber: ein kleiner Wanderweg als Abkürzung... das sollten gut 18% Steigung gewesen sein!!! Wir waren fix und alle nach dem Schieben. Michael hat geflucht wie ein Rohrspatz - ist dazu aber weit vorraus gewesen.

  Anschliessend hatten wir den Taunushauptkamm erreicht - zugleich die höchste Erhebung der ganzen Tour!
Und dann sind wir ziemlich lange - wohl über eine Stunde lang - langsam in Richtung Saalburg einfach nur gerollt! Ohne auch nur einmal zu treten!

  Zur Saalburg nur soviel: "Same procedure as last time" - jedoch wurde das alte Kastell noch schöner ausgebaut und wirklich interessant gestaltet. Römerfeeling pur!
Max hat alles noch genau wiedererkannt - er war ja mit uns erst von ein paar Jahren dort.
Ein anderer guter Link dahin: Taunus-Wetterau Limes

  In Wehrheim selbst waren wir erstens im Gasthof "Zum Taunus" zu Gast und zweitens zu früh... Damit gabs noch eine kleine Pause auf dem örtlichen Spielplatz mit reichlich Abschaukeln für Max und obendrein noch eine Kletterwand.

 
 
 



 
 

Montag, 28.Juli: Wehrheim - Butzbach

 
 
  Gasthof zum Taunus
Steinturm bei Pfaffenwiesenbach
Kastelreste bei Hunnenkirchhof
Butzbach Marktplatz
Butzbach Brunnen
  Aus Wehrheim raus, am Schwimmbad vorbei, eine sehr lange Gerade rauf und dann haben wir den ausgeschilderten Limesradweg auch wieder getroffen.
Danach gings an einem Bundeswehr Depot vorbei - ist wirklich riesig lang - bis zu dem wirklich "dicken" Limeswachturm bei Pfaffwiesbach.

  Dort vorbei - Besichtigen war nicht... kaputte Treppe - steil runter ins Tal nach Langenheim und von dort via Wiesental und Hochwesel in den Wald.
Der kleine See mit Spielplatz bei Langenheim lud richtig zum Verweilen ein, aber wir wollten noch nach Butzbach und dort ins Schwimmbad...

  Am See sind wir lange am Limes entlang gefahren, bis wir am Kastell Hunnenkirchhof nochmal Station gemacht haben. Davon war aber nur ein Grillplatz über, den Rest im Wald sieht man kaum noch
Dann: Butzbach und ein Strassenlaternenpfosten mit einem kleinen blauen Schild und orangener Schrift: "Digitalo.DE"!
Nur Michael hats gesehen und fuhr von Griedel - dem Ort unserer Pension - zurück um sich dann unkontrolliert dem Kaufrausch zu ergeben! Er ist mit einer neuen Digitalkamera und 270 Euro weniger nach Griedel zurückgekommen!
Damit war der Tag samt Rundgang in Butzbach dann gelaufen...

  Dafür war die Pension Schmitt in Griedel nicht schlecht und der Grieche gegenüber ist auch empfehlenswert!

 
 
 



 
 

Dienstag, 29.Juli: Butzbach - Hungen

 
 
  Pension Schmidt
erstes digitales Bild von Max erstes digitales Bild von Doris
Rekonstruktion Kastell Holzheimer Wald die Grüninger Warte
rekonstruierter WP bei Pohlheim
Biergarten Kloster Arnsburg
zur Straussenfarm

  Von Griedel sind wir gar nicht erst nach Butzbach reingefahren, sondern gleich nördlich in Richtung Limesradwanderweg. Dann durch den Wald und 2 mal die Bahnlinie gekreuzt, fanden wir das Römerkastell "Holzheimer Unterwald" mit restaurierten Grundrissen und dem Brunnenschacht.
Aus dem Wald kommend weiter und nach einiger Irrfahrt fanden wir die alte Mühle "Grüniger Warte". Heute ein Aussichtspunkt und mit herrlichem Rundblick über die Wetterau bis Giessen.

  Ach ja, ab hier ist es dann mit der Bilderarmut vorbei - Michael hatte eine 256-MByte Speicherkarte vom "alten" Foto retten können - was jetzt kommt mag man sich ja nun denken!

  Weiter über Kraut und Rüben kamen wir noch an den Turm bei Pohlheim.
Den konnte aber nur Max ersteigen - denn die Treppe war baufällig. Dafür haben wir hier die letzten Bilder mit dem Einwegfoto gemacht, was Michael fast vor Freunde aus dem Häuschen geraten ließ.

  Von dort weiter durch Grüningen, unter der A5 durch und wieder in den Wald. Hier gilt es etwas aufzupassen, die ausgeschilderte Wegführung scheint nicht zustimmen - oder wir haben die Schilder übersehen...
Man sollte aber an einen kleinen See kommen mit Spielplatz kommen. Dann - nachdem man die Strasse nach links verlassen hat - gelangt man plötzlich direkt zum Kloster Arnsburg.
Dort - im wunderschönen Biergarten - haben wir uns erst mal gestärkt und dabei eine riesige alte Platane bewundert. Umfang: 2 x Doris und 3 x Max!

  Es folgte Muschheim - mit dem Verzehr eines "einheimischen" Wienerle auf der (bestimmt) einzigen Bank im Dorf; jedenfalls in Sichtweite zur Metzegrei...
Es folgte eine ewig lange Steigung nach Bettenhausen und dann weiter über einsame Feldwege. Hier konnten wir gute "Sprintwertungen" erzielen... and Winner was: MAX

  Vorbei an einer Straussenfarm gelangten wir endlich nach Hungen und nachdem wir das Hotel Quellenhof schnell fanden, gab es eine schöne Abkühlung im örtlichen Freibad.
Da war eine aufblasbare Riesenkrake im Wasser und es gab einen Sprungturm. Beides hat viel Spass gemacht und wurde von uns ausgiebig getestet und sogar ich wagte mich vom Sprungturm.

  Abends dann der obligate Biergarten - und dann: Schnaken im Schlafzimmer!!!
Im Quellenhof sollte man drauf achten, nicht zur Hauptstrasse raus die Zimmer zu nehmen, sonst war das richtig Klasse!



 
 

Mittwoch, 30.Juli: Hungen - Altenstadt

 
 
  Hotel Quellenhof
Baumhaus bei Utphe mit Sat Antenne
Max und sein Eisbecher
Doris und ihr Eisbecher
Doris in den 20ern
Doris in den 20ern


  Als erstes musste Michael direkt vor der Abfahrt seinen defekten Ständer abmontieren, dann ging es endlich los.
Nach Inheiden entsprachen die Schilder nicht mehr dem Radführer. Wir haben voll den Durchblick verloren!
Bis Utphe sind wir der lokalen Beschilderung gefolgt, aber dann haben wir den Abzweig Richtung Kindstein genommen und haben schließlich die Route wieder gefunden.

  Weiter ging es bis Bingenheim; dort haben wir den "Schlenker" in Richtung Blofeld und Reichelsheim einfach abgeschnitten und nach Leidhecken haben wir auch hier den Limes Radwanderweg wieder gefunden.
Dann kämpften wir uns durch die vollständig aufgerissenen Strassen von Stammheim (hoffentlich wird das auch alles wieder fertig gemacht) an der Drususeiche vorbei nach Altenstadt hinein.

  Michael fuhr dann noch nach Rodenbach, weil er dachte, das sei der Ort wo sein kaputter Digitalfoto repariert werden würde. War aber nicht so und so kam er dann später zu uns in Eiscafe, um sich mit einen Rieseneisbecher zu trösten.

  Im Ortsteil Höchst war dann das Schlosshotel - verarmter Landadel. Dort war dann erst mal Ausruhen angesagt. Später sind wir noch rüber nach Altenstadt gefahren, wo wir einen Thailänder fanden... war scharf und gut!


  Der Rundgang nach dem Essen in Höchst bescherte uns dann noch die "Parkstrasse" und einen tollen Blick auf einen im Wind sich wiegenden Baum mit perfekt gestalteter Krone.



 
 

Donnerstag, 31.Juli: Altenstadt - Großkrotzenburg

 
 
  Schlosshotel Altenstadt
BMX-Bahn bei Limeshain
Drususeiche bei Langen-Bergheim
Römerbad Altenburg
Klosterruine St. Wolfgang
Gegenlicht am Abend bei Grosskrotzenburg


  Vom verarmten Landadel und seinen Versuchen dem gemeinen Volk Hotelleistungen zu bieten ging es weiter durch den Wald mit einer Offroad Einlage von Max in einer BMX Anlage.

  Bei Limeshain wurde die Palisade gecheckt ... ist OK!

  Vor dem letzten großen Anstieg sind wir noch an einer "Sauerwasserquelle" gewesen und dann gings auf den Buckel...
Oben konnten wir dann schon die Flugzeuge ihre Warteschleifen für den Frakfurter Flughafen ziehen sehen!

  Über Erlensee und Hanau-Wolfgang sind wir dann nach Groß-Krotzenburg gekommen. Im dortigen Hotel haben wir erwähnt, dass wir wegen der großen Hitze noch ins Schwimmbad gehen wollten und wurden auch prompt mit Liegedecken und Handtüchern versorgt. Da hätten wir auch gut noch 10 Leute mit versorgen können!

  Das Seebad von Krotzenburg ist ein echter Genuß - wunderbar kühl!

  Abends gings dann zum Jugoslawen dem Hotel gegenüber und wir konnten uns richtig satt futtern.
Zur Verdauung war dann wirklich noch eine kleine Rundfahrt zum Main mit Eisessen nötig!



 
 

Freitag, 01.August: Großkrotzenburg - Aschaffenburg

 
 
  das Posthotel zu Großkrotzenburg
Mainradweg mit Seeligenstadt
400Km bein Mainflingen
Schloss Johannisburg
Max's erste Salti
Stilleben in Bier, Wein, Wasser und Cola


  Morgens - nach einer wirklich heissen Nacht - dann Start in Richtung Aschaffenburg.
Dabei ganz flach am Main entlang... die reinste Radrennbahn!

  Auf dem Stück zwischen Seligenstadt - das sollte man sich nochmal in Ruhe anschauen - und Mainflingen hatten wir dann auch unser 400km Jubiläum, das wir der Sonne wegen nur im Schatten eines kleinen Baumes festhalten konnten.
Kurz vor der bayrischen Grenze haben wir uns dann noch einen Kaffee gegönnt und dann gings weiter in Richtung Aschaffenburg.

  Dort haben wir zuerst das auf "unserem" Ufer liegende Pompeianum endeckt. Am anderen Ufer sahen wir das Freibad!!!
Aber zuerst mussten wir zur Turi Info in der Innenstadt, um uns zur Juhe durchzufragen. Die liegt etwas am Hang hinauf, und da mussten wir uns in der Hitze raufgequälen!

  In der Juhe war dann erst einmal Pause angesagt. Nun war der Beschluss ganz einfach: Familie wollte nochmal Schwimmen - also ab ins Freibad!
Max hat dort in aller Stille seine ersten Salti im Strungbecken gemacht!
Der letzte vom 3m Brett war aber nicht so der Hit... Landung auf dem Rücken!

  Abends sind wir dann so kaputt gewesen, das wir es nur noch an eine Pizzeria direkt an der Ausfallstrasse geschafft haben. Dafür aber war die Pizza sehr gut und ein Stilleben in Bunt mit WasserColaWein-und-Bier gabs auch.



 
 

Samstag, 02.August: Aschaffenburg - 2. Tag

 
 
  Korkmodell von Pompei im Pompeianum
Terra Sigillata im Pompeianum
Das Esszimmer im Pompeianum
Die Decke des Pompeianum
Im Garten des Pompeianum
  Hitze! Hitze! Hitze! Es war wirklich kaum zum aushalten, aber die Mehrheit wollte heute nicht ins Schwimmbad!
Michael hatte noch ein sauberes T-Shirt, das war aber eine Winterausgabe und so standen Ihm ein paar schwitzende Stunden bevor.

  Das Pompeianum stand als erstes auf dem Programm - wirklich interessant und vor allem gut sehr restauriert!
Michael war - trotz seiner Schwitzerei - mit der neuen Kamera in seinem Element und ist beim Fotografieren erst mal auf das "Blitzverbot" im Pompeianum hingewiesen worden.

  Er hat dann aber die alte Technik aus seinen "analogen" Tagen wieder benutzt: Verwenden des Selbstauslösers in Verbindung mit einer recht langen Zeit und den Foto auf den Boden oder eine Balustrade aufgelegt.
Den Garten haben wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen... mit Blick auf das gegenüberliegende Schwimmbad!

  Wir sind anschließend über dem Main in den Park Schönbusch gefahren, wobei wir immer den Schatten gesucht haben.
Dann war erst mal der große Irrgarten angesagt. Michael hat - was zu erwarten war - in seinem dicken Winter-TShirt ziemlich gelitten und war eigentlich zu nichts ausser zum Fotografieren zu gebrauchen, während Max und ich uns ausgiebig "verirrten"
Danach wieder ein kleine Pause und anschliessend haben wir den Park mal abgeradelt.

  Dann endlich war es soweit: DER BIERGARTEN... von Michael lang ersehnt, und Max war auch froh endlich was kühles zu trinken zu bekommen.
Er war dann die ganze Zeit auf dem Spielplatz nebenan und war mit "Kreiselkegeln" beschäftigt.

  Zum Essen sind wir dann in der Nähe des Schlosses Johannisburg in einer "ortsbekannten" Wirtschaft abgestiegen und Michael hat - wie immer - schnell Anschluß gefunden.
Erst als es etwas weniger heiß war sind wir wieder zur JuHe hinauf gekrochen.





 
 
 



 
 

Sonntag, 03.August: Aschaffenburg - Haßloch

 
 
  Hauptbeschäftigung in der JuHe
die Jugendherberge in Aschaffenburg

das Ende in Hassloch

  Auch an diesem Morgen stellten wir fest: Hitze! Hitze! Hitze!
So gings dann runter zum Bahnhof und eine Karte für uns in Richtung Heimat besorgt.

  Im Zug wurde es dann viel besser, denn wir bewegten uns viel schneller durch die Hitze als mit dem Rad - ein echter Schenkelklopfer, gell?
Dafür konnte Michael glänzen in dem er uns die "traumhafte" Darmstädter Umgebung entlang der Gleise zeigte. Und so ratterten wir wieder nach Hause...

  ...Tja, das wars - wir haben damit den Limes okzidentalis so gut wie vollständig abgefahren! Wir könnens immer noch nicht glauben!
Aber: es hat sich in jedem Fall gelohnt!



 
 
 
   
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